mal. Modulares Arbeiten greift diese Entwicklung auf und schafft Arbeitsplätze, die sich anpassen lassen. In modernen Büros gibt es zum Beispiel modulare Schreibtische, Regale und sogar kleine Meeting-Boxen, die man nach Bedarf verschieben oder umbauen kann. So kann ein Raum morgens als Einzelbüro, mittags als Konferenzraum und nachmittags als offener Kreativbereich dienen. Dazu kommen digitale Tools wie Projektmanagement-Apps und Cloud-Dienste, mit denen Teams auch von verschiedenen Orten aus gut zusammenarbeiten können. Besonders bei digitalen Nomaden ist dieses Konzept beliebt. Sie reisen durch die Welt und arbeiten ortsunabhängig – dank flexibler Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten. Auch immer mehr Unternehmen sehen die Vorteile: Sie sparen durch flexible Arbeitsplätze Bürofläche und bieten ihren Mitarbeitern gleichzeitig mehr Freiheit, was zu mehr Produktivität und Zufriedenheit führen kann. MODULARER KONSUM: NACHHALTIG UND CLEVER Modulares Leben geht auch mit einem bewussteren Konsumverhalten einher. Statt Dinge wegzuwerfen, wenn sie kaputtgehen oder nicht mehr gefallen, setzt man auf Produkte, die man reparieren, erweitern oder umgestalten kann. Ein gutes Beispiel sind modulare Smartphones. Hier können Nutzer einzelne Teile wie die Kamera, den Akku oder den Speicher austauschen, ohne das ganze Handy zu ersetzen. Das spart Rohstoffe und verringert den Elektroschrott. Auch in der Mode wird das Konzept immer beliebter: Modulare Kleidung, bei der man Ärmel, Kragen oder Farben austauschen kann, bietet eine nachhaltige Alternative zur Wegwerfmode. In Zukunft könnten sogar ganze Schuhsohlen oder Taschen durch einfaches Austauschen von Modulen angepasst werden – je nach Wetter, Anlass oder persönlichem Stil. Zudem entstehen Plattformen, auf denen man Module tauschen oder weiterverkaufen kann. Das fördert eine Kreislaufwirtschaft, bei der nichts mehr ungenutzt bleibt. MODULARE FREIZEIT: FLEXIBLE PRODUKTE Nicht nur Wohnen und Arbeiten profitieren vom modularen Leben – auch die Freizeitgestaltung wird vielseitiger. Sportgeräte, die man für unterschiedliche Aktivitäten umbauen kann, sind ein Beispiel. So gibt es inzwischen Fahrräder, die sich mit wenigen Handgriffen in E-Bikes, Mountainbikes oder Lastenräder umwandeln lassen. Auch im Gaming-Bereich setzen Unternehmen auf modulare Konzepte. Konsolen und Computer können durch wechselbare Module an neue Spiele und Anforderungen angepasst werden – von leistungsstärkeren Grafikkarten bis hin zu zusätzlichen Controllern und Zubehör. 33 PROFILE 4/2025
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