Grundlage für politische Entscheidungen, Präventionsmaßnahmen und Hilfsangebote liefern. Sie sollen helfen, geschlechtsspezifische Unterschiede in der Gewaltbetroffenheit besser zu verstehen. BMI, Pressemitteilung vom 10. Februar 2026 Volker Geyer, dbb Bundesvorsitzender, betonte: „Unser Anspruch muss sein, das Dunkelfeld so weit wie möglich zu schließen. Das gelingt nur mit ausreichendem Personal, verlässlichen Strukturen und gezielten Investitionen in die besonders belasteten Bereiche des öffentlichen Dienstes.“ Die stellvertretende dbb Bundesvorsitzende und Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung, Milanie Kreutz, macht deutlich: „Auch das Ausmaß nicht angezeigter Gewalt erschüttert. Wenn 19 von 20 Taten im Verborgenen bleiben, dann stimmt etwas im System nicht. Schweigen entsteht nicht im luftleeren Raum. Es wächst dort, wo Vertrauen fehlt oder Unterstützung nicht leicht zugänglich ist.“ dbb News-Archiv, Meldung vom 15. Februar 2026 Wünschenswert ist es aus vbob Sicht, wenn die Studienergebnisse auch tatsächlich entsprechende politische Entscheidungen, Präventionsmaßnahmen und dergleichen nach sich ziehen. < Forderungen nach Social-Media-Verbot für Jugendliche Weltweit wird aktuell über Social-Media-Verbote für Jugendliche diskutiert. Man erhoffe sich dadurch beispielsweise, dass Kinder und Jugendliche so künftig besser vor Hass und Hetze im Netz geschützt werden. Der SPD-Vorstoß für ein vollständiges Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige hat sowohl Unterstützung als auch Kritik erfahren. Der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen begrüßte den SPD-Vorschlag. „Aus medizinischer Sicht können wir die gesundheitlichen Risiken exzessiver Social-MediaNutzung bei Kindern und Jugendlichen nicht länger relativieren“, so seine Worte. Es gehe nicht um ein harmloses Freizeitvergnügen, sondern um ein System, das gezielt auf maximale Bindung und Abhängigkeit ausgelegt sei. Auch Bildungsverbände unterstützten ein Social-Media-Verbot. „Altersabstufungen einzuführen, um den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich zunächst mit den Funktionalitäten vertraut zu machen, kann sinnvoll sein“, sagte der Bundesvorsitzende des Verbandes für Bildung und Erziehung (VBE), Tomi Neckov. Auch einige Unionspolitiker äußerten Offenheit für eine schärfere Regulierung des Zugangs zu Onlinediensten. „Wir müssen Kinder und Jugendliche besser schützen“, sagte Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU). „Klar ist aber auch: Pauschale Verbote werden das Problem nicht lösen“, betonte er. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) sprach sich ebenfalls für ein Social-Media-Verbot für Kinder aus und forderte eine schnelle Einigung mit der SPD. Scharfe Kritik äußerte indes der Branchenverband der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche, Bitkom. „Statt pauschaler Ausschlüsse bestimmter Altersgruppen braucht es einen risikobasierten Ansatz mit altersgerechten Voreinstellungen, technischen Schutzmechanismen und einer konsequenten Förderung von Medienkompetenz“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Stern.de vom 17. Februar 2026 Die EU-Kommission prüft nun ein Social-Media-Verbot für Jugendliche und verschärft die Kontrollen gegen Tech-Giganten. aj
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